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Einen Arm voll weißer Rosen
steh ich hier an Deinem Grab.
Melancholie hält mich gefangen,
seit ich Dich verloren hab.

Blumen zeichnen ihre Schatten
auf den schwarzen glatten Stein.
Ich denke an vergangene Tage.
So wird es nie wieder sein.

Traurig blick ich immer wieder,
auf Deinen Namen wie gebannt.
Er glänzt golden auf der Fläche,
wo er gestern noch nicht stand.

Was der Bildhauer wohl dachte,
als er Deinen Namen schrieb?
Konnte er es nachempfinden,
welch starke Trauer mich umgibt?

Langsam flieht das Sonnenlicht
hinter die hohen Birken dort.
Und ich steh noch immer hier!
Die Gedanken schweifen fort.

Kannst Du von dort oben blicken
auf Dein buntes Blumenmeer?
Spürst Du das Zittern meiner Hände,
wenn ich dies Rosenblatt berühr?

Wie es Dir wohl gehen mag
da oben in dem Himmelszelt?
Ist es schöner dort als hier,
in Deiner neuen stillen Welt?

Werden wir uns eines Tages
im Sternenhimmel wiedersehen?
Werden wir mit sanftem Strahlen
zwischen all den Engeln gehen?

Da ist noch ein wenig Hoffnung,
die mich weg vom Abgrund treibt.
Es ist der Wunsch in meiner Seele,
dass ein Teil unsterblich bleibt!

© Monika Starke